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23. Juni 2018

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P&R: Ein fragwürdiges Konzept

04.04.2018 – Mit zu hohen Mieten und Preisen soll P&R kalkuliert und hierdurch seine finanziellen Polster aufgebraucht haben. Der Schaden für die Anleger könnte erheblich sein.

Mangelnde Rentabilität?

Ob das Geschäftsmodell von P&R wirtschaftlich nicht tragfähig war, wird sich noch zeigen. Allerdings werden Stimmen laut, wonach P&R trotz sinkender Preise auf einem ohnehin schon schwierigen Markt zu hohe Mieten und Preise seinem Konzept zugrunde gelegt haben soll. Auch die Rückkaufwerte für die Container sollen überhöht gewesen sein. Damit P&R seine vertraglichen Zusagen gegenüber den Anlegern dennoch einhalten konnte, hat P&R angeblich seine sog. stillen Reserven aufgebraucht. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass auch das Neugeschäft im letzten Jahr spürbar zurückgegangen sein soll.

Drohende Verluste

Bewahrheiten sich die Befürchtungen, könnten den Anlegern erhebliche Verluste drohen. So könnte im schlimmsten Fall entweder der Verkauf der eventuell im Eigentum der Anleger stehenden Container zu einem nur noch sehr niedrigen Erlös führen oder den hohen Forderungen der Anleger nur eine verhältnismäßig geringe Insolvenzmasse gegenüberstehen. In jedem Fall müssten Anleger spürbare Verluste hinnehmen. Hiervon betroffen sind insbesondere jene Anleger, die bisher noch kaum oder gar keine Mietzinszahlungen, mithin Kapitalrückflüsse erhalten haben.

Anwaltlicher Rat erforderlich

Die rechtliche Lage ist durchaus schwierig, allein schon mit Blick auf die Frage, wem die Container tatsächlich gehören. Hiervon einmal abgesehen stellt sich für die Anleger bereits jetzt die Frage, ob neben einem Verkauf der Container oder der – oftmals nicht ganz einfachen – Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den drohenden Schaden bestmöglich abzuwenden. Zahlreiche Anleger haben sich daher mittlerweile bei der auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte gemeldet und sich der dortigen Interessengemeinschaft angeschlossen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass in derartigen Fällen ein geschlossenes Auftreten vorteilhaft ist.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel und Rechtsanwalt Berkemeier

P&R: Ad-hoc-Meldung der P&R Transport-Container GmbH lässt Schlimmes befürchten

 

27.03.2018 – Die vierte P&R-Gesellschaft scheint in den Sog der drei bereits insolventen P&R-Gesellschaften zu geraten. Eine ad-hoc-Meldung der P&R Transport-Container-GmbH vom 20.03.2018 weckt schlimmste Befürchtungen bei den Anlegern. Dr. Steinhübel Rechtsanwälte prüft für die betroffenen Anleger die rechtlichen Möglichkeiten.

Nach drei Insolvenzen droht nun auch der vierten P&R-Gesellschaft eine Schieflage

Am 19.03.2018 wurden vorläufige Insolvenzverfahren über drei der zur P&R-Gruppe gehörenden Unternehmen angeordnet. Gerade einmal einen Tag später, am 20.03.2018, veröffentlichte der Bundesanzeiger eine sog. ad-hoc-Mitteilung der P&R-Transport-Container GmbH, die für die dort investierten Anleger nichts Gutes erahnen lässt: Danach stehen der P&R Transport-Container-GmbH Forderungen gegen die nunmehr im vorläufigen Insolvenzverfahren befindlichen P&R-Gesellschaften zu. Sollte es insolvenzbedingt zu einem vollständigen oder teilweisen Ausfall dieser Forderungen kommen, könnte dies die Fähigkeit der P&R Transport-Container-GmbH auf Verzinsung und Rückzahlung der Anlegergelder erheblich beeinträchtigen.

Anlegergelder in dreistelliger Millionenhöhe in Gefahr

Die ad-hoc-Mitteilung vom 20.03.2018, so nüchtern sie auch klingen mag, birgt jede Menge Sprengstoff in sich. Denn die P&R Transport-Container-GmbH hat in kurzer zeitlicher Folge fünf Platzierungen vollzogen, namentlich das

 

  • Direktinvestment gebrauchte Seefrachtcontainer vom Typ 40-Fuß-High-Cube (Nr. 5001)
  • Direktinvestment gebrauchte Standardcontainer vom Typ 40-Fuß-High-Cube (Nr. 5002)
  • Direktinvestment gebrauchte Seefrachtcontainer vom Typ 20-Fuß Standard-Stahl (Nr. 5003)
  • Direktinvestment gebrauchte Standardcontainer vom Typ 20-Fuß Standard-Stahl (Nr. 5004)
  • Direktinvestment gebrauchte Standardcontainer vom Typ 40-Fuß-High-Cube (Nr. 5005)

Insgesamt sollen Anlegergelder in Höhe von rund € 390 Mio. in diese Container-Direktinvestments geflossen sein, die erstmals mittels umfangreicher Emissionsprospekte vertrieben wurden. Völlig unklar sind die vertraglichen Beziehungen der P&R Transport-Container-GmbH zu den drei insolventen P&R-Gesellschaften, aus denen nunmehr ein Forderungsausfall droht.

Handlungsbedarf für betroffene Anleger

Gegenüber dem Handelsblatt teilte P&R lapidar mit, bei dem Warnhinweis handele es sich um ein „übliches Procedere“, das letztlich vom Vermögensanlagengesetz vorgegeben werde. Was davon tatsächlich zu halten ist, werden die betroffenen Anleger wohl bald wissen, denn immerhin will P&R nach eigenen Angaben Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse-Coopers mit der Ermittlung der genauen wirtschaftlichen Situation beauftragt haben. Betroffene Anleger sollten dem drohenden Verlust des investierten Kapitals nicht tatenlos zusehen. Dr. Steinhübel Rechtsanwälte steht den betroffenen Anlegern mit Rechtsrat zur Seite.

Ihre Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel und Rechtsanwalt Berkemeier

 

 

P&R: Dr. Steinhübel Rechtsanwälte vertritt die Anleger in der Insolvenz

20.03.2018 – Gleich drei Tochtergesellschaften der P&R AG haben jetzt einen Insolvenzantrag gestellt. Die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte hilft den P&R-Anlegern mit Rat und Tat.

P&R-Insolvenzverfahren

Seit mehr als vierzig Jahren bot die P&R-Gruppe ihre Container-Investments mehr oder weniger erfolgreich an. Jetzt aber geht es bei P&R Schlag auf Schlag: Am 15.03.2018 haben die drei Tochtergesellschaften der P&R AG – die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH sowie die P&R Container Leasing GmbHInsolvenzantrag gestellt. Nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke hat die P&R-Geschäftsleitung frühzeitig Insolvenzantrag gestellt, um eine geordnete Verwertung der Container sicher zu stellen. In enger Zusammenarbeit mit der P&R-Geschäftsleitung strebe man ein bestmögliches Ergebnis im Interesse der Anleger an.

Was ist bei P&R noch zu retten

Zahlreiche Anleger haben seit vielen Jahren Gelder in Container investiert. Seit 1975 gingen sie beim Marktführer P&R davon aus, ein sicheres Direktinvestment zu tätigen. Jetzt aber droht Ihnen ein böses Erwachen: Im Hinblick auf den Umstand, dass die P&R-Gruppe bei etwa 50.000 Anlegern rund € 3,5 Milliarden eingesammelt hat, droht dem deutschen Kapitalmarkt ein riesiger Finanzskandal. Durch die mangelhafte Kommunikation in den letzten Tagen hat die P&R-Gruppe viel Vertrauen bei den Anlegern verspielt. Vertrauen, das die Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé und Dr. Philip Heinke erst mühselig wieder zurückgewinnen müssen.

Komplizierte Rechtslage bei der P&R-Gruppe

Die Rechtslage der P&R-Gruppe empfinden die meisten Anleger als unübersichtlich. In den P&R-Insolvenzverfahren lauern viele rechtliche Fallstricke. Eine Einzelverwertung der Container durch die P&R-Anleger dürfte faktisch unmöglich sein, wirtschaftlich unsinnig ist sie allemal. Die P&R-Geschäftsführung bittet deshalb die Anleger darum, erst einmal in Ruhe den weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens abzuwarten. Ihr Ziel ist, das Vermietungsgeschäft fortzuführen. Fraglich jedoch bleibt, ob die P&R-Anleger bereit sind, das dafür notwendige Vertrauen aufzubringen.

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte vertritt die P&R-Anleger

Die P&R-Anleger stecken jetzt gewissermaßen in einer Zwickmühle: Einerseits ist hektisches Agieren von einzelnen Anlegern wirtschaftlich eher schädlich, andererseits macht es keinen Sinn, untätig zu bleiben und der P&R-Geschäftsleitung weiterhin blind zu vertrauen. Die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte, die ihre Erfahrung in Sachen Container-Investments bereits bei der Magellan-Pleite unter Beweis gestellt hat, vertritt die rechtlichen Interessen der P&R-Anleger. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel: „Die P&R-Anleger sollten sich so früh wie möglich positionieren. Deshalb unterstützt die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte die P&R-Anleger schon jetzt mit Rat und Tat.“

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel und Rechtsanwalt Berkemeier

 

P&R: Jetzt rechtliche Maßnahmen einleiten!

14.03.2018 – P&R stoppt seinen Container-Vertrieb. Anleger, die um ihr Geld bangen, sollten ihre rechtlichen Möglichkeiten von der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte überprüfen lassen.

Was ist los bei P&R?

Container-Investments sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Der Marktführer P&R ist schon seit 1975 am Markt. Zahlreiche Kapitalanleger gingen bislang davon aus, ein sicheres Direktinvestment zu tätigen. Dieses Vertrauen ist jetzt aber schwer erschüttert: Vor wenigen Tagen teilte P&R mit, dass man die aktuellen Produkte 5005 (CIP) und 6005 (CLP) nicht mehr anbieten und den Vertrieb einstellen würde.

Container als Geldanlage

Die P&R-Gruppe betreut nach eigenen Angaben allein rund 50.000 Kapitalanleger mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,25 Millionen Containereinheiten. Die Zeitschrift „Finanztest 12/2017“ hat Container-Investments aber vor kurzem einem Test unterzogen, der mit einem extrem negativen Urteil endete: Vier von fünf Container-Direktinvestments sind mangelhaft. Auch das P&R Container-Investitions-Programm Nr. 5004 erhielt die Note „MANGELHAFT (4,7)“.

Mangelnde Transparenz

Die Zeitschrift „kapital-markt intern (k-mi)“ warnte im Jahr 2017 wiederholt vor P&R. In der aktuellen Ausgabe (k-mi 10/2018) wird deshalb die Frage aufgeworfen, ob den P&R-Investoren etwa ihre Container bald um die Ohren fliegen würden. P&R selbst stellt keine Transparenz her, lapidar wird auf weitere Informationen verwiesen, die erst später folgen sollen. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel: „Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus, P&R-Anleger sollten deshalb zeitnah ihre rechtlichen Interessen wahrnehmen.“

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel und Rechtsanwalt Berkemeier