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21. März 2019

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MAGELLAN Martime Services GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet

08.09.2016 – Das Insolvenzverfahren über die MAGELLAN Maritime Services GmbH wurde eröffnet. Die Forderungen der Anleger können nun zur Insolvenztabelle angemeldet werden. Zudem wird im Oktober eine Gläubigerversammlung in Hamburg stattfinden.

Insolvenzverfahren

Nach dem die MAGELLAN Maritime Services GmbH (MMS) bereits im Mai 2016 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat, wurden nun am 01.09.2016 das Insolvenzverfahren endgültig eröffnet. Der Grund für die Insolvenz liegt in der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung des Unternehmens. Wir berichteten bereits über verkürzte Zahlungsziele seitens chinesischer Containerhersteller und Abrechnungsschwierigkeiten mit Linienreedereien.

Forderungsanmeldung

Nun sind die Anleger aufgefordert, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Das Amtsgericht Hamburg (Az.: 67c IN 237/16) hat hierfür eine Frist bis zum 18.10.2016 gesetzt. Zudem sollten die Anleger dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitteilen, welche Sicherungsrechte sie an den Containern haben. Angesichts der besonderen Ausgestaltung des Investments in Form eines Kauf- und Verwaltungsvertrages können für die Anleger sogar Sonderrechte bestehen.

Gläubigerversammlung

Zudem wird in Hamburg am 18.10.2016 um 10:00 Uhr eine Gläubigerversammlung stattfinden. Der Insolvenzverwalter wird an diesem Tag über die wirtschaftliche Lage und ihre Ursachen zu berichten haben. Ausgehend von diesem Bericht wird dann auch über den Fortgang des Verfahrens abgestimmt. Anlegern ist daher dringend anzuraten, ihre Rechte auf der anstehenden Gläubigersammlung wahrzunehmen oder sich zumindest vor Ort vertreten zu lassen.

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte wird ihre Mandantschaft auf der Gläubigerversammlung am 18.10.2016 in Hamburg vertreten. Gerne können sich betroffene Anleger der MAGELLAN-Pleite (MMS) an die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte wenden, Stimmrechtsvollmacht erteilen und damit sicherstellen, dass sowohl ihre rechtlichen als auch wirtschaftlichen Interessen gewahrt bleiben.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel

MAGELLAN Maritime Services GmbH: Insolvenzantrag gestellt

18.08.2016 – Rund 9000 Anleger haben 350 Mio. Euro in Container der Firma MAGELLAN Maritime Services GmbH investiert. Nun ist das Unternehmen insolvent. Für Oktober ist eine Gläubigerversammlung vorgesehen. Dr. Steinhübel Rechtsanwälte vertritt und bündelt die Anlegerinteressen.

Das Investment

Anleger konnten von der MAGELLAN Maritime Services GmbH (MMS) Container kaufen. Es handelt sich hierbei um Container, die auf dem See- und Landweg zum Einsatz kommen. Aufgrund eines zusätzlich geschlossenen Verwaltungsvertrages verpflichtete sich MMS diese Container für einen Zeitraum von zumeist 5 Jahren und einer fixen Jahresmiete von den Anlegern zu mieten. Zugleich beauftragten die Anleger MMS zur Weiter- bzw. Untervermietung der Container an Linienreedereien. Nach Ablauf der Mietdauer sollte ein sog. Rückkauf-Angebot der MMS die unkomplizierte Veräußerung der Container ermöglichen.

MAGELLAN ist insolvent

Zum Leid tausender Anleger stellte MMS nun einen Insolvenzantrag. Gründe hierfür sollen „kurzfristig und drastisch verkürzte Zahlungsziele“ seitens chinesischer Containerhersteller sowie Abrechnungsschwierigkeiten mit Linienreedereien gewesen sein. Das Insolvenzverfahren läuft vor dem Amtsgericht Hamburg (Az.: 67c IN 237/16). Mit einer endgültigen Verfahrenseröffnung ist Anfang September 2016 zu rechnen. Zwar wird die Verwaltung der Container im Rahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung fortgesetzt. Allerdings werden die Anleger – jedenfalls vorerst –keine Zahlungen mehr erhalten.

Gläubigerversammlung

Der vorläufige Insolvenzverwalter stellt für Anfang Oktober 2016 eine Gläubigerversammlung in Aussicht. Insbesondere soll über das Schicksal von MMS abgestimmt werden. In Betracht käme eine Fortführung, Sanierung oder ein Verkauf des Unternehmens. Auch eine sog. Planinsolvenz ist möglich. Das Hauptaugenmerk sollte in jedem Fall auf die Interessen der rund 9000 Anleger gerichtet sein. Anlegern ist daher dringend anzuraten, ihre Rechte auf der anstehenden Gläubigerversammlung wahrzunehmen oder sich zumindest vor Ort vertreten zu lassen.

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte vertritt bereits zahlreiche Anleger, die ihr Geld in MMS-Container investiert haben. „Freilich werden wir unsere Mandantschaft auf der anstehenden Gläubigerversammlung vertreten. Nach unserer Einschätzung genießen die Anleger aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung des Anlagekonzepts eine besondere Stellung. Darüber hinaus werden wir Schadensersatzansprüche in alle Richtungen prüfen. Betroffene Anleger sollten der Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte Stimmrechtsvollmacht erteilen und damit sicherstellen, dass sowohl ihre rechtlichen als auch wirtschaftlichen Interessen gewahrt werden“, so Rechtsanwalt Schönfleisch.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel