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Bei Pansolar wird's heiß, auch ohne Sonnenenergie
23.05.2011 – Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Ermittlungen gegen die Unternehmensverantwortlichen der Pansolar-Gruppe eingeleitet. Anleger sollten deshalb rasch handeln.
Die Investitionsmöglichkeiten bei Pansolar
Pansolar befasst sich im Wesentlichen mit der Installation und Betreibung von Photovoltaikanlagen auf fremden Dächern. Es werden drei verschiedene Investitionsmodelle angeboten. Anleger können eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage kaufen. Das „Solarkraftwerk“ wird hierbei auf gepachteten Dächern installiert. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass ein Hauseigentümer Pansolar sein Dach als sog. „asset“ zur Verfügung stellt. Letztlich besteht die Möglichkeit, dass ein Hauseigentümer sein Dach mit einer eigenen Photovoltaikanlage bestücken lässt. In allen Fällen solle man in den Genuss von „lukrative Renditen“ kommen.
Pansolar, ein Zukunftsunternehmen ohne Zukunft?
Das Unternehmensgeflecht der Pansolar-Gruppe ist undurchsichtig. Zur Pansolar-Gruppe gehören die Pansolar Europe GmbH & Co KG und die Pansolar Holding GmbH. Zudem dürften noch weitere Unternehmen involviert sein, die von Gesellschaftern der Pansolar-Gruppe geführt werden. Nach Informationen von „kapital-markt intern (k-mi)“ soll über das Vermögen des ehemaligen Pansolar-Geschäftsführers Harald Eckert in seiner Funktion als Firmeninhaber der „Solar Trade e.K.“ das Insolvenzverfahren eröffnet worden sein. Kurz zuvor soll die „Solar Trade e.K.“ noch „Pan Solar International KG“ geheißen haben. Zudem sollen Projekte der Pansolar-Gruppe nicht umgesetzt und Anleger hingehalten worden sein. In einer Stellungnahme der Pansolar-Geschäftsführung hieß es, dass Auflagen und technische Probleme zu Verzögerungen geführt hätten. Nun soll sich aber auch der Geschäftspartner „Fonds & Vermögen“ von der Pansolar-Gruppe distanziert und die Zusammenarbeit beendet haben.
Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt
Mittelweile sind die Unternehmensverantwortlichen der Pansolar-Gruppe ins Visier der Staatsanwaltschaft Würzburg geraten. Ermittelt wird gegen Harald und Susanne Eckert, die als „General Manager“ der Europe GmbH & Co. KG fungiert. Die Vorwürfe lauten auf Insolvenzverschleppung, Bankrott und Betrug.
Anleger sollten handeln
Sollten sich die Vorwürfe gegen die Unternehmensverantwortlichen der Pansolar-Gruppe, erhärten oder gar bestätigen, dürfte das Kapital der Anleger alles andere als sicher sein. Nicht auszuschließen ist, dass eingesammelte Anlegergelder auf die Seite geschafft werden oder möglicherweise auch schon wurden. Die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte rät betroffenen Anlegern daher an, ihre Ansprüche gegen die Pansolar-Gruppe umgehend überprüfen zu lassen.
Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Steinhübel
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